Über uns

Wir sind überzeugt von der Größe und Kraft
des im rechten Winkel stehenden Menschen.
Unser derzeitiges Projekt lautet ‚Expedition – Dialog & Stille‘.
Es gilt ein WIR – ein OFFENES WIR – zu bauen, in dem man dem Anderen / der Andersheit so begegnet, dass die oft enge und starre Ich-Organisation in Bewegung kommt. Erfüllende Verbundenheit entsteht über den ergebnisoffenen Dialog durchflutet von Stille.

Wir als Team bestreiten die Organisation und
treffen uns regelmäßig zum Austausch von Aktuellem.
Wir praktizieren übend Dialog & Stille in unseren Team-Treffen.
An den Dialog-Abenden wirken wir als Dialog-Moderatoren.

Hanna Gaugler


DAS   J  A   zu vollem Menschsein SPRECHEN,
ist für mich d e r LIEBESAKT und
die QUINTESSENZ menschlichen Lebens.
Und: Dies hat mich motiviert
die ‘JA’GORA – Im SCHNITTPUNKT DER MENSCH‘
zu initiieren und mitzuwirken:

DAS BEFLÜGELNDE MUSS IST:
sich vieler Selbst-Täuschungen,
unüberprüfter Annahmen und
vor allem des Nicht-Wissens
bewusst zu werden,
sowie den Folgen für die Art und Weise,
wie wir denken und
dieses sprachlich kodieren.

Der Mensch, das aufgerichtete
im 90°-Winkel stehende
n i c h t  festgelegte Säugetier (A. Portmann),
ist ausgestattet mit einem ganz großartigen Gehirn;
Und mit ’stillschweigendem Wissen‘ (Polanyi),
das in die vielfältigen Ich-Organisationen einfließt.

Also: Der Mensch  MUSS  Einsicht gewinnen in seine Relativität,
und so das Wissen um  e i n e  Menschheit aktivieren.
Das erspart uns auch keine technologische ‚Super-Intelligenz‘ –
sich manifestierend als künstliche Intelligenz = ROBOTIK.

Was allermeist und dringlicher denn je Not tut,
ist uns in Selbsterkenntnis zu üben,
um uns der Ideologie-Anfälligkeit bewusst zu werden –
einschließlich der durch sie gespeisten Opfer-Täter-Dramen /
Vernichtungskampagnen schlimmsten Ausmaßes.

Selbsterkenntnis jedoch bedarf der
GANZ ANDEREN – HÖCHSTEN – INTELLIGENZ: der LIEBE
Intelligenz des denkenden Herzens (C. Wecker);
logique du coeur (B. Pascal),
Ich-Du Begegnung (M. Buber),
‚partizipierendes Denken‘ (D. Bohm).

 DIE LIEBE RETTET UNS – Ihre Sprache:
Stammeln, Schreien, Flüstern,
Suchen nach Worten
als leibhaftig pulsierendes Geschehen.

Sie drückt sich auch aus
im ER-Lauschen des Sinnflusses,
im Liebkosen- und Öffnen-Lassen
von zeitloser Stille.

LICHT – LOGOS – STILLE – LIEBE
Die Kraft und Wirkung dieser Worte befähigen uns,
zu einem ‚OFFENEN WIR‘,
zu stimmiger Verbundenheit –
trotz der unterschiedlichsten (ICH)-Wirklichkeiten.

Die Fundgrube Diversity hilft zu erkennen,
wie sehr wir Gefangene
unserer Andere ausgrenzenden
Sprachen, Bilder, Annahmen, Standpunkte sind.
Sich damit auseinanderzusetzen,
sprengt die Ich-Enge auf, und lässt Weite und
ein befreiendes Spiel mit der Sprache gewinnen
in einem ‚OFFENEN WIR‘.

Üben wir uns im dialogischen, partizipierenden Denken.
Bejahen wir und sprechen wir
das NEIN zu Machtmissbrauch –
dem GESCHÄFT MIT DER ANGST.

V O L L E S    M E N S C H S E I N   Ü B E N D    W A G E N –
RUND UM DEN ERDBALL

welch Möglichkeitsraum:
Aus Ängsten gebaute Müssens-Gefängnisse
in  blühende Gärten  zu verwandeln.

MIT IHNEN
dies INS LEBEN ZU BRINGEN nährt unverzichtbare ZUVERSICHT.

Zu weiteren Tätigkeit siehe www.hanna-gaugler.de

Christiane Sperber

Der Verein ‚JA’GORA – Im Schnittpunkt der Mensch‘
engagiert sich für die Gestaltung einer neuen Beziehungskultur,
die sich Offenheit zum Ziel gesetzt hat.

Offenheit, die herausfordert, denn unterschiedliche Ansichten und Differenzen wecken zunächst das Gegenteil: Widerstände und Abwehr.
Aus diesem Erleben entstehen Debatten und Diskussionen.

Im Miteinander der ‚JA’GORA – Im Schnittpunkt der Mensch‘ gilt es,
sich dieser Widerstände gegenüber dem Fremden zu öffnen und
sich zunächst nur diesem Prozess zu widmen und
als bereichernd anzuerkennen.
Dadurch entsteht ein partizipierendes Miteinander der Teilnehmenden,
jeder bringt sein Erleben ein.

Als Mitwirkende verstehe ich mich als Lernende und
staune über die neuen Einsichten und Möglichkeiten,
die sich durch Begegnung mit anderen eröffnen.
Daraus entsteht eine innere Ausrichtung, die dynamisch ist,
sich selbst relativiert und neu orientiert.

Diese Beziehungskultur ist widerstandsfähig und
fördert einen Gemeinschaftssinn,
der verbindet und dennoch offen für Neues bleibt.

Christian Schmitz

Beruflich bin ich in täglichem Kontakt mit unterschiedlichen Menschen.
Der Dialog bietet mir hier eine
Qualität der Kommunikation, wie nichts anderes.

Jeder Mensch möchte gesehen und gehört werden, egal in welchem Alter und
welcher Lebenssituation er sich gerade befindet.
Ein Gespräch auf Augenhöhe in Offenheit und
ohne das Gefühl sich in seiner Integrität behaupten zu müssen,
ist für mich immer wieder ein großes Geschenk.

Der Dialog erfordert aber auch Training und regelmäßige Übung.

Unsere Abende ‚Expedition – Dialog & Stille‘ bieten mir hier einen Raum,
in dem ich mich regelmäßig mit anderen aktiv erkunden und üben kann.
Ich kann Grenzen erfahren und Erkenntnisse sammeln,
die der Alltag so nicht bietet.

Es ist mein Ansporn, die Qualitäten des Dialogs über die Kommunikation hinaus zur Haltung in meinem Leben zu machen.
Dies ist ein tägliches Ringen, Üben und Wachsam-Werden.

Unser Verein ‚JA’GORA – Im Schnittpunkt der Mensch‘
gibt mir hierfür eine Heimat,
in der ich die Möglichkeit habe,
mich in der Aus- und Aufrichtung zu erkunden und
dabei von Menschen umgeben zu sein, die sich auch diesen Zielen widmen.