Projekte/Events

Projekt und Events

Dialog – Begegnung Mensch mit Mensch
Jeden 3. Donnerstag im Monat bieten wir einen für alle Interessenten offenen Abend in München an. Die Teilnehmenden können sie ihr gerade beschäftigendes Anliegen einbringen. Daraus entsteht ein Sinnfluss = Dialog, befruchtet durch eine offene, urteilsfreie Haltung, die partizipierendes Denken ermöglicht.

Dialogfest: ‚Lebenskraft Dialog – Innehaltend in Fahrt kommen‘

Als Euch herzlich einladendes Team des Clubs
JA’GORA – Im Schnittpunkt der Mensch e. V.
freuen wir uns auf einen Tag, den wir mit allen Teilnehmenden gestalten wollen.

Das kann sich ereignen:

  • Vielstimmiges Ringen um Lebensqualität / eröffnen neuer Horizonte / Staunen
  • Wachsendes Verbundensein durch Offenheit für Anderssein / überraschende Veränderung
  • Beglückendes Erleben not-wendiger Prozesse, durchflutet von Stille als wissender Strom

nicht zuletzt:

  • befreiendes Lachen
  • den einen oder anderen Genuss am Buffet
  • ganz besonders freuen wir uns, Luis Maria Suarez Felipe als Geiger erleben zu können

Ort: Ehemaliges Café Kitchen2Soul, Schlörstraße 4, 80634 München-Neuhausen
Zeit: Sonntag, 11.10.2020, ab 11:00 Uhr, Ende ca. 17:00 Uhr
Kosten: Unsere Spendenbox freut sich über eine passende Anerkennung

Aufgrund der Hygiene-Vorgaben haben wir leider nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung und bitten um Voranmeldung unter office@schnittpunktmensch.org


Dialogische Kreuzfahrt zum Dialog-Moderator
Diese wird abgehalten als ein 4-ganztägiger Encounter-Coaching-Zyklus für Entschlossene,
die es wagen, den gewaltigen Sinnfluss In-Dialog-Sein zu erkunden bzw.
als Dialog-Moderator zu wirken.

Inhaltliches:
– Die Crux: Optimierungskarussell
– Einsicht gewinnen in verborgene Mechanismen des Denkens & Fühlens,
die des Lebens Glanz machtvoll verfinstern
– Neue lebendige selbständige Präsenz gewinnen
– Übungsfeld: Dialog im Alltag/ in Beziehungen

Vorgehensweise:
– Dialog führen lernen
– mit Bausteinen experimentieren
– bewegt sprechen – durchflutet von pulsierender Stille
– Der Vielstimmigkeit lauschend & selbst sprechend Raum geben
als Boden für lebendige Verbundenheit

Rahmen:
– Die  o f f e n e  Gruppe findet immer
an Samstagen ganztägig statt von 10:00 Uhr – 17:00 Uhr
– Die Gruppengröße: maximal 8 Teilnehmende

Weitere Details: auf Anfrage

Beginn: in Planung


Dialog im Kinderhaus und Hort

Im Kinderhaus St. Bartholomäus konnten wir durch das Angebot
‚Expedition – Dialog & Stille‘ innerhalb Kindern, Erzieherinnen und Eltern eine Teamkultur entwickeln, in der nun sowohl unangenehmes ausgesprochen
als auch wertschätzendes Miteinander praktiziert wird.

Im Folgenden: Verlaufsbeispiel dieser Fortbildung

Ausgangssituation
Ein allgegenwärtiger Fachkräftemangel veränderte die Teamkultur des Kinderhaus St. Bartholomäus enorm. Das Miteinander wurde geprägt von
funktionellem Handeln und zweckorientierten Absprachen.
Es entstanden immer wieder Teamkonflikte.

Ziel der Fortbildung
Durch das Fortbildungsprojekt ‚Expedition – Dialog & Stille‘ sollte eine
neue Beziehungskultur initiiert werden, die von lebendigem Miteinander lebt.

Ablauf der Fortbildung
Es wurde eine dreitägige Fortbildung durchgeführt,
deren Prozess bereits während der Vorbereitungen begann:
Die Dialog-Moderatorin gewann über eine Feldstudie den ersten Eindruck von der aktuellen Situation in der Einrichtung. Aus diesen ersten Begegnungen
mit den Teilnehmenden wurde der Rahmen der Fortbildung entwickelt und
die ersten Impulse als Ziele konkret festgelegt.
Eine zentrale Botschaft, die von Beginn an vermittelt wurde,
war die Bedeutung der Partizipation:
Das, was die Teilnehmer einbringen bzw. nicht einbringen, wirkt sich auf den Prozess der Fortbildung aus. Demnach trägt jeder Mitverantwortung für das Gelingen oder Nichtgelingen der gemeinsamen Zeit.
Aufgabe der Dialog-Moderatorin war es, diese dialogische Haltung während der gesamten Fortbildung aufzubauen und zu halten. Dabei bestand die größte Herausforderung, Offenheit und Grenzen der Teilnehmenden wahrzunehmen,
diese anzusprechen und daraus neue Prozesse zu entwickeln.

Resümee und Veränderung
Ein Jahr nach dieser Team-Entwicklung wurde von den Mitarbeitern bestätigt,
dass die Fortbildung nachhaltige Veränderungen im Haus erwirkt hat:

Im Team
Das Miteinander ist heute offener als zuvor, sensible bzw. schwierige Situationen werden inzwischen angesprochen, neue Prozesse entwickeln sich mit einer neuen Dynamik. Eine Beziehungskultur entstand, in der sich ein Bewusstsein für die Verantwortung des eigenen Handelns entwickelte. Es geht immer mehr darum, sich auf einen gemeinsamen Prozess einzulassen und sich von der Lösung bzw. der Antwort, die am Ende zustande kommt, überraschen zu lassen.

Zwischen Pädagogen und Kindern
Die Interaktion von Pädagogin und Kind werden achtsamer und Potenziale der Kinder werden schneller und sensibler wahrgenommen. Eine feinfühlige Interaktion zwischen Kindern und Pädagogen steht im Vordergrund, funktionale Angebote sind weniger wichtig geworden.

Im Elternkontakt
Die Bedeutung der wertschätzenden Beziehung zu den Eltern wurde zu einer zentralen Einsicht. Seither werden Aufnahmegespräche mit den Eltern zusätzlich terminiert und ohne Kinder durchgeführt. Zwischen den Erwachsenen sind nährende Beziehungen entstanden, von denen die Kinder profitieren.

In Planung:

Dialogschmiede: Kurse für innovative dialogische Beziehungskultur
DIALOGISCH LEBEN IN BEZIEHUNGEN
1. Basiskurs
2. Vertiefungskurs
3. Transfer in den Alltag
Vorgesehener Beginn: Herbst 2020


JA-Projekt in der Schule
In der Schule lässt sich immer öfter feststellen, welch gewalttätige Sprache in unsere Gesellschaft Einzug gehalten hat. Gleichzeitig geht auch das gegenseitige Zuhören verloren,
die Meinung des anderen wird durch Kommentare oder Ignoranz abgewertet.
In der Jugendsprache werden Schimpfwörter ebenso zur Beleidigung
wie auch als Kosenamen für Freunde verwendet.
Die Jugendlichen erkennen die Konsequenzen ihres Sprachgebrauchs oft erst,
wenn sie selbst verletzt werden.
Sie sind rat- und hilflos und werden in unserer medialen Welt damit alleingelassen.
Das JA-Projekt soll ein Bewusstsein für die Macht der Sprache und des dialogischen, offenen Zuhörens schaffen und Hilfestellung geben, zu einem wertschätzenden Miteinander zurückzufinden.

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