Willkommen

Schnittpunktmensch
ist Teil des ganzen Logos unseres Clubs

Jetzt bewegen Sie sich in einem offenen Raum,
wie dies die AGORA = Marktplatz als Geburtsstätte der griechischen Polis war.
Wir verbinden mit ‚JA’GORA – Im Schnittpunkt der Mensch‘
das umfassende JA zum Wagnis Menschsein.

Es leitet uns die Tatsache, dass wir Menschen
im einzigen rechten 90°-Winkel aufgerichtet im Leben stehen
und uns unseres Sterbens bewusst sind.
Das Aufgerichtetsein zwischen Himmel und Erde
versichert uns des Glanzes unseres Menschseins.

Dies trotz all dessen, dass wir im alltäglichen Leben scheitern,
darniederliegen, straucheln, verzweifeln,
irregehen, umkehren, niedergeschlagen,
oder über alle Maßen beglückt sind ….

Sehen Sie sich dieses Bild an:

Diese Frau (es könnte genauso ein Mann sein)
steht im rechten Winkel, aufrecht und in ihrer Kraft.
Und sie steht im Freien, ihr Blick ist in das Weite gerichtet –
ihre Arme sind frei zum Handeln.
Und nicht zuletzt um das ganze Leben zu umarmen.

In einer so offenen Haltung kann
die Entdeckung des Anderen / Fremden / Neuen beginnen;
ein Sich-Mitteilen dank unserer Sprachfähigkeit;
ein Ausgerichtetsein auf Horizonte;
ein Befreitsein von versklavendem Müssen.

Möchten Sie innovatiV mitwirken?

So nehmen Sie entschlossen das derzeitige Projekt wahr:
‚Dialog – Begegnung Mensch mit Mensch‘

Über uns

Über uns als Team

Wir als Team bestreiten die Organisation.
Wir treffen uns regelmäßig und nehmen die Chance wahr,
die ein partizipierendes Leiten verspricht – allem voran:
Förderung der Selbstentwicklung und Entwicklung des Teams als einer Dynamik:
Zusammenwirken fördert gleichzeitig Selbstverwirklichung.

Hanna Gaugler


Das   JA   zu vollem Menschsein
sprechen,
ist für mich die QUINTESSENZ menschlichen Lebens.
Essenziell
ist, dass wir alle unterschiedslos Menschen sind.
Die Unterschiedlichkeit (Diversity) ist belebendes und inspirierendes Elixier zur stets in Bewährung stehenden Sinnfindung.
Dies hat mich motiviert
die ‘JA’GORA – Im SCHNITTPUNKT DER MENSCH e. V.‘
zu initiieren und ‚partizipierend zu leiten‘ und vice versa.

DAS BEFLÜGELNDE MUSS IST:
sich in Selbsterkenntnis zu üben; Einsicht zu gewinnen in unterschiedliches Denken und dessen Versprachlichung sowie dessen Wirken. So in einem ‚Offene Wir‘ unserer vielfältigen und immer nur relativen Ich-Organisationen mit all ihren Selbst-Täuschungen bewusst zu werden.
Dialog als Begegnung Mensch mit Mensch verspricht/stiftet Verbundenheit trotz unterschiedlichster Interessen/Standpunkte/Eigenheiten.
Partizipierendes Denken (David Bohm) aktiviert
unser universales Wissen um Kohärenz –
ein Wissen um Schönheit und Frieden.

Abschließend etwas ganz Persönliches:
Die anhaltend pulsierende Veränderung meines Lebens erfüllt mich mit unverzichtbarer Zuversicht. Sie resultiert aus der Begegnung Mensch mit Mensch, in der allermeist durch lauschendes Zuhören sich zwischen dem Anderen und mir Wertschätzung – ja sogar Liebe buchstabiert. Stets neu!

V O L L E S    M E N S C H S E I N
Ü B E N D    W A G E N –
RUND UM DEN ERDBALL

welch Möglichkeitsraum!
Ich freue mich auf Ihr Mitwirken im ‚Offenen Wir‘ rund um den Erdball.

Zu weiteren Tätigkeit siehe www.hanna-gaugler.de

Christiane Sperber

Der Verein ‚JA’GORA – Im Schnittpunkt der Mensch‘
engagiert sich für die Gestaltung einer neuen Beziehungskultur,
die sich Offenheit zum Ziel gesetzt hat.

Offenheit, die herausfordert, denn unterschiedliche Ansichten und Differenzen wecken zunächst das Gegenteil: Widerstände und Abwehr.
Aus diesem Erleben entstehen Debatten und Diskussionen.

Im Miteinander der ‚JA’GORA – Im Schnittpunkt der Mensch‘ gilt es,
sich dieser Widerstände gegenüber dem Fremden zu öffnen und
sich zunächst nur diesem Prozess zu widmen und
als bereichernd anzuerkennen.
Dadurch entsteht ein partizipierendes Miteinander der Teilnehmenden,
jeder bringt sein Erleben ein.

Als Mitwirkende verstehe ich mich als Lernende und
staune über die neuen Einsichten und Möglichkeiten,
die sich durch Begegnung mit anderen eröffnen.
Daraus entsteht eine innere Ausrichtung, die dynamisch ist,
sich selbst relativiert und neu orientiert.

Diese Beziehungskultur ist widerstandsfähig und
fördert einen Gemeinschaftssinn,
der verbindet und dennoch offen für Neues bleibt.

Christian Schmitz

Beruflich bin ich in täglichem Kontakt mit unterschiedlichen Menschen.
Der Dialog bietet mir hier eine
Qualität der Kommunikation, wie nichts anderes.

Jeder Mensch möchte gesehen und gehört werden, egal in welchem Alter und
welcher Lebenssituation er sich gerade befindet.
Ein Gespräch auf Augenhöhe in Offenheit und
ohne das Gefühl sich in seiner Integrität behaupten zu müssen,
ist für mich immer wieder ein großes Geschenk.

Der Dialog erfordert aber auch Training und regelmäßige Übung.

Unsere Abende ‚Expedition – Dialog & Stille‘ bieten mir hier einen Raum,
in dem ich mich regelmäßig mit anderen aktiv erkunden und üben kann.
Ich kann Grenzen erfahren und Erkenntnisse sammeln,
die der Alltag so nicht bietet.

Es ist mein Ansporn, die Qualitäten des Dialogs über die Kommunikation hinaus zur Haltung in meinem Leben zu machen.
Dies ist ein tägliches Ringen, Üben und Wachsam-Werden.

Unser Verein ‚JA’GORA – Im Schnittpunkt der Mensch‘
gibt mir hierfür eine Heimat,
in der ich die Möglichkeit habe,
mich in der Aus- und Aufrichtung zu erkunden und
dabei von Menschen umgeben zu sein, die sich auch diesen Zielen widmen.

Martin Müller

Dialog

Dialog & Stille

Dialog ist der Königsweg sinnstiftender Kommunikation
das offene vielstimmige Gespräch mit sich selbst und mit Anderen / Fremden.
Verstehen und verstanden zu sein beglückt – ist wahrlich ein Grundbedürfnis und aktiviert Kohärenz = Wissen um erfüllende Verbundenheit.
Durch Dialog baut sich ein ‚OFFENES WIR‘.
Dank Sprache und partizipierendem Denken –
von Stille durchflutet eröffnen sich neue Horizonte.

Doch wer kann das schon?

Wer ist sich der großen Wirkung des eigenen Sprechens und
der Energie der Worte schon bewusst?
Und wer durchdringt die großen Fragezeichen mit einem neuen Denken,
das David Bohm als partizipierendes Denken bezeichnet?
Sitzen wir nicht alle mehr oder weniger in unserem Gehäuse –
vielleicht sogar noch vernagelt und verkleistert?
Beäugen wir den Anderen / das Fremde nicht häufig skeptisch?
Und beurteilen wir ihn nicht häufig als unseresgleichen nicht würdig?

So viele Barrieren hindern uns über Generationen hinweg.
Sie sind eingekrallt in unser Gehirn, sind uns oft nicht bewusst.

Es gilt Bewusstheit und Wachheit zu entwickeln für die Kraft und Wirkung des in allen Menschen vorhandenen ’stillschweigenden Wissens‘ (Polanyi).

Das Instrument dafür ist der Dialog nach D. Bohm.

Darum laden wir Sie ein zur Expedition des Dialogs (nach D. Bohm) /
zum Auskundschaften befreiender Prozesse.

Wagen und üben Sie mit uns Neues / not-wendige Lösungen zu finden
an jedem 3. Donnerstag im Monat.
Oder setzen Sie sich hier mit uns in Verbindung.

David Bohm hat in seinem Buch
‚Der Dialog. Das offene Gespräch am Ende der Diskussionen‘
innovative Lichter gesetzt, die in unseren Dialog-Runden geübt werden und
zur Anwendung kommen.

Wie verläuft ein Dialog-Abend?

Ganz einfach und ohne jegliches Muss.

  • Nach freudiger Begrüßung von 8 bis 15 TeilnehmerInnen, finden wir uns im Stuhlkreis zusammen.
  • In der Mitte liegt ein Stab, der genommen werden kann, um sich mitzuteilen oder auch nur schweigend zu halten für eine Pause, in der die Stille spricht.
  • Das Thema findet sich durch das, was die Anwesenden bewegt.
  • Was sich des Weiteren ereignet: Es tut sich ein vielschichtiger Prozess, in dem Erfahrung, Wissen, Denken, Gefühle, zahllose Körper- und Stimmbewegungen beteiligt sind. Es tut sich aus Spannung und Lösung eine vielstimmige Dynamik.
  • Es entsteht auch zunehmend Offenheit, Hellhörigkeit für die Kraft der Worte, und die des Denkens, und deren Wirkungen.
  • Fließendes Verbundensein bewirkt, dass sich die Ich-Gehäuse öffnen und Bewegungen und Einsichten stattfinden mit und ohne Worte. Wirkungen des partizipierenden Denkens und wie wir dieses blockieren werden immer deutlicher.
    All das löst Staunen aus.
  • Abschließend würdigen die Teilnehmenden den Verlauf,
    z.B. wie folgt: „Wie gut tut es doch sich mitzuteilen und
    schweigen zu können in einer Runde
    von Menschen, die Zuhören praktizieren und
    brisanten Themen Achtsamkeit schenken,
    ohne besserwisserische Rechthaberei.
    Sich gegenseitig mit Witz, Einsicht und Wertschätzung nähren.“
Literatur, aus der wir schöpfen

David Bohm: Der Dialog: Das offene Gespräch am Ende der Diskussionen
Hrsg. Lee Nichol, Verlag: Klett-Cotta, 9. Aufl. 2019

Hanna Gaugler: Dem Schicksal staunend begegnen  … anders reisen zur Quelle der Erfüllung
Verlag: tao.de in J. Kamphausen Mediengruppe GmbH, Bielefeld, 2015

Mechthild, R. von Scheurl-Defersdorf: In der Sprache liegt die Kraft
Verlag: Herder, Freiburg im Breisgau, 2008 und 2016

William Isaacs: Dialog als Kunst gemeinsam zu denken
Verlag: EHP – Verlag Andreas Kohlhage, Köln 2002

Martina, Johannes und Tobias Hartkemeyer: Dialogische Intelligenz
Verlag: Brüll & Heisterkamp KG, Frankfurt am Main, 2015

Robert Habeck: Wer wir sein könnten
Verlag: Kiepenheuer & Witsch, Köln, 2018

Angelika Sandtmann: Die Dialog-Vision von David Bohm

Karl-Martin Dietz (Hrsg.): Leben im Dialog, Perspektiven einer neuen Kultur

David E. Moody: Physik und Freiheit, Ein außergewöhnlicher Gedankenaustausch zwischen David Bohm und J. Krishnamurti

Stille

Die Stille IST niemandes Eigentum;
sie verleiht kraftvolle Präsenz.
Sie aktiviert Potenziale, die nur durch Stille zu aktivieren sind.

Ist Stille nicht auch Ruhe vor dem Sturm?
Vermiedenes Schreien statt eines lautstarken Neins gegen Machtmissbrauch?
Ein Verschweigen aus Angst/ Ängsten?

Kann Stille Lebenshaltung sein?
Reinigung von populistischem Geschreie?

Was ist Stille? – Stillt Stille? – Stille stillt!
Stille birgt das Geheimnis unseres Ewigseins.

Sie kann mit Innehalten beginnen.

„Die größten Ereignisse – das sind nicht unsere lautesten,
sondern unsere stillsten Stunden“, sagt Friedrich Wilhelm Nietzsche

Stille ist nicht zuletzt auch schöpferische Pause.

Aha!?!

AHA, so ist das!
AHA, das leuchtet ein!

Die AHA-Seite gibt Raum für überraschende Erkenntnisse, Geistesblitze, Einfälle
(wie Verszeilen, Geschichten, Ereignisse, einleuchtende und mutige Stellungnahmen…),
die du als Leser unserer Webseite oder als Teilnehmender
in der Dialog-Runde ‚Expedition – Dialog & Stille‘
mitteilen und in Dialog kommen möchtest.

Die geäußerte Vielstimmigkeit
lässt sich bspw. thematisch bündeln, wie folgt:


Hier der Impuls für den Abend am 19.11.2020 um 19:15 Uhr:
Unsere menschliche Unmenschlichkeit
Selbsttäuschung oder nicht?

Jeder von uns unterliegt Selbsttäuschungen.
Als Mensch verfügen wir über ein sehr loyales Gehirn, das uns immer wieder bestätigt, dass wir so, wie wir sind – richtig sind.
Dies hilft uns beispielsweise, bei Projekten nicht aufzugeben,
kann aber auch zu einer hemmungslosen Selbstüberschätzung führen,
die für uns als Mensch gefährlich werden kann.
Festgefahrene Diskussionen, unlösbare Konflikte können dann Konsequenzen sein und wir kreieren durch diese Selbsttäuschungen weltweite Katastrophen.

Wenn wir jedoch unserer Selbsttäuschung auf der Spur sind, und wir uns z. B. selbst anders sehen als unsere Umwelt, wird das bedrohlich: „Es knirscht in der Seele.“

Man sagt: Das Feedback anderer Menschen kann uns helfen.
Kann es das wirklich? Kann der ergebnisoffene Dialog hier weiterführen?

Diesen und weiteren Fragen wollen wir am Donnerstag, 19.11.2020, ab 19:15 Uhr in einer dialogischen Telefonkonferenz Raum geben.

Wir bitten um Anmeldung unter office@schnittpunktmensch.org

Der Impuls hat zur Grundlage  den Artikel in Zeit-Online von Claudia Wüstenhagen: Selbsttäuschung – warum wir uns so oft selbst belügen, den Du unter folgendem Link findest:

https://www.zeit.de/wissen/2020-10/selbsttaeuschung-psychologie-einschatzung-staerken-leiden?wt_zmc=nl.int.zonaudev.zplus_daily.30_10_2020.zeitde.text.link.x&utm_medium=nl&utm_source=zplus_daily_zonaudev_int&utm_campaign=30_10_2020&utm_content=zeitde_text_link_x

Auch bei David Bohm, in seinem Buch ‘Der Dialog – Das offene Gespräch am Ende der Diskussionen‘ findet sich ein Kapitel darüber: Kapitel 3 – Das Wesen des kollektiven Denkens
Hier vor allem ab Seite 106.


AHA, was sagt dir denn die Corona-Virus-Zeit?
Spricht der Virus mit dir? Sprichst du mit ihm?
Weiter unten findest du als Anregung einen Brief vom Virus.

 Aha, was geschieht überraschend in deinen Beziehungen in dieser Zeit?
Aha, du möchtest davon etwas mitteilen und
dich mit Anderen austauschen?

AHA, dich interessiert ein spezielles Thema für die Dialog-Runde?
Und du möchtest hier auf dieser Seite den Anfang machen es dialogisch auszuloten? 

AHA, du möchtest als Dialog-Moderator mitwirken?

Kontaktiere uns hier: office@schnittpunkt.org


AHA, du möchtest Kenntnis gewinnen über Manches,
was sich bereits zugetragen hat?

Hier findest du einen Überblick:

Am 11. Oktober 2020 fand dem Virus zum Trotz und unter Beachtung der Hygiene-Vorschriften unser Dialog-Fest statt:

Dialog ist so viel mehr als nur eine Methode des Gesprächs. Auch der Musiker steht im Dialog mit seinem Instrument und der Musik, die er spielt.

März 2020: Ein Brief vom Virus an uns Menschen

Zum folgenden Brief vom Virus bist du angeregt
d e i n e n  Geistesblitz/ Berührtheit/ Zustimmung/ Erweiterung mitzuteilen.

‚Brief vom Virus/ Lettera dal Virus‘

(Originaltext: Darinka Montico;
übersetzt aus dem Italienischen)

Bleibt stehen.
Ganz einfach.
Halt. Stopp.
Bewegt euch nicht.

 Es ist keine Bitte mehr.
Es ist ein Muss.
Ich bin hier um euch zu helfen.
Die Gleise dieser Achterbahn sind ausgeschöpft.
Es reicht.

Flugzeuge, Züge, Schulen, Einkaufszentren, Treffen.
Wir haben den schnelllebigen Illusions- und Pflichten-Strudel zerstört,
die euch davon abgehalten haben zum Himmel zu schauen, die Sterne zu beobachten,
dem Meeresrauschen zu lauschen,
euch vom Zirpen der Vogel verzaubern zu lassen,
im Wald spazieren zu gehen,
einen Apfel vom Baum zu pflücken, im Wald ein Tier anzulächeln,
auf den gesunden Menschenverstand zu hören. 

 Wir mussten dies abbrechen.
Ihr könnt euch nicht wie Gott aufführen.
Unsere Pflicht ist gegenseitig, so wie es immer gewesen ist.
Auch, wenn ihr es vergessen habt.

Wir werden diese Ansteckung unterbrechen –
die unaufhörliche, verzerrte Ansteckung der Zerstückelung und Ablenkungen –
um euch diese Botschaft zu übermitteln. 

Es geht uns nicht gut. Niemandem von uns. Wir alle leiden.
Die Feuerstürme, die die Lungen der Erde letztes Jahr verbrannt haben,
haben euch nicht gestoppt.
Noch das Eis, das schmilzt. Noch unsere Städte, die sinken.
Noch das Bewusstsein die einzigen Verantwortlichen
der Auslöschung der Massen zu sein.
Ihr habt mir nicht zugehört. 

Es ist schwierig zuzuhören, wenn man so beschäftigt ist mit Kämpfen
immer weiter hochzuklett
ern auf das Gerüst der Bequemlichkeiten,
die ihr euch gebaut habt.
Das Fundament ist dabei einzubrechen.
Es bricht wegen des Gewichts eurer fiktiven Wünsche.
Ich werde euch helfen.

Ich werde die Feuerstürme in eure Körper bringen.
Ich werde eure Lungen überfluten.
Ich werde euch isolieren,
so wie ein Eisbär auf einem abdriftenden Eisberg.
Hört ihr mir jetzt zu? 

Es geht uns nicht gut. Ich bin kein Feind.
Ich bin lediglich ein Bote der Nachricht.
Ich bin ein Verbündeter.
Ich bin die Kraft, die wieder Gleichgewicht bringen wird.
Jetzt müsst ihr mir zuhöre.
Ich schreie ihr sollt stehenbleiben. 

Bleibt stehen. Schweigt. Hört zu.
Jetzt richtet die Augen auf den Himmel. Wie geht es ihm?
Es gibt keine Flugzeuge mehr.
Wie viel braucht es um gesund zu sein
um den Sauerstoff zu genießen, den ihr einatmet?
Schaut auf den Ozean. Wie geht es ihm?
Schaut auf die Blumen. Wie geht es ihnen?
Schaut auf die Erde. Wie geht es ihr?
Schaut auf euch selbst. Wie geht es euch?
Man kann nicht gesund sein in einem kranken Ecosystem.
Bleibt stehen.

 Viele haben jetzt Angst.
Verteufelt eure Angst nicht.
Lasst sie euch nicht dominieren.
Lasst sie zu euch sprechen.
Hört auf ihre Weisheit.
Lernt mit euren Augen zu lachen. 

 Ich werde euch helfen.
Wenn ihr mir zuhört.

Januar 2020: ‚Expedition – Dialog & Stille‘

Als Schritt zu einer neuen Beziehungskultur,
kamen wir im Januar im Cafe Gollier zusammen und wir erlebten
und nährten uns an lebendiger Gegenseitigkeit. Wir haben erfahren, dass es sich lohnt, anstrengende Etappen zu durchschreiten –
wobei die Stille hier die wichtigste Rolle gespielt hat.

Dezember 2019: ‚Expedition – Dialog & Stille‘

Der Dialog ermöglicht uns das Erblühen der uns verloren gegangenen Kraft ‚Partizipierenden Denkens‘, das sich aus der Stille schöpft,
die niemandes Besitz ist.

November 2019: ‚Expedition – Dialog & Stille‘

Der Abend im November ließ uns Vielfalt erleben:
Mexiko, Iran, Afrika und Europa bereicherten einander.
Der Königsweg der Kommunikation – der Dialog – eröffnete uns vielfältige Perspektiven,
was noch getan sein will, damit ein Menschen-Land entsteht.

Oktober 2019: ‚Expedition – Dialog & Stille‘

Der Abend im Oktober zeigte erneut die Qualität des Dialogs
als Instrument zur Erkundung großer Fragezeichen.
Zum Beispiel bewegte uns die Frage:
Wie das Leben hinbekommen, sprich, erfolgreich sein?
Und mündete in vielschichtige Erkenntnisse – wie:
Die Sackgasse als widerwärtige Erfahrung fordert neue Perspektiven.
Und: Ist es nicht auch erleichternd, wenn es kein Weitergehen gibt?

Juni 2019: ‚Expedition – Dialog & Stille‘

Am 27. 6. 2020 ereignete sich die 18. Etappe unseres Projekts: ‚Expedition – Dialog & Stille‘.
Eine Runde mit 8 wunderbaren Teilnehmenden – erstmals war Afrika vertreten –
bunt und leuchtend.

In der Schlussrunde kamen folgende Aussagen:
„gut erlebt; berührt worden; es ist eine Wohltat in einer Runde sich zu äußern, in der nicht beurteilt wird; wie wichtig, dass sich das sich sooo wichtig nehmende Ich mit seinem meist an Macht orientierten Programmen, Macht über mich verlieren kann – durch tiefe Bewusstwerdung
der oft quälenden Selbst-Behauptung, getrieben durch Angst.“

Zu erfahren, wie das viele Machen uns alle bestimmt und meist völlig gewohnheitsmäßig Alleinherrschaft beansprucht, war nicht nur erhellend, vielmehr als Teil des ’stillschweigenden Wissens‘ (Menschheitsspeicher an Erfahrung, Erinnerung, Gefühlen, biochemischen Reaktionen …) gewürdigt.
So sind wir programmiert – so ticken wir.
Jedoch die Bewusstwerdung dessen führt in Stille,
die dem Anderssein / dem Anderen Raum gibt.

DAS STIFTET VERBUNDENHEIT und bewirkt, dass das 6 Buchstaben umfassende Wort DIALOG sich manifestiert als ein sich ereignender Sinnfluss, in dem das Ich lernt, dass seine Neigung sich zu verabsolutieren verhindert, an der Unermesslichkeit des Lebens als Ganzes teilzuhaben.

Diese beseligende Teilhabe ist n i e Besitz, ist ein ständig sich kreierender Vorgang, den wir Sinnfluss / Leben nennen und in dem wir s i n d, was wir s i n d: In Verbundenheit ein Ganzes.
Alleingang ist letztendlich immer tödlich.

Abschließend ein Zitat aus ‚Was genau war früher besser?‘
(Michel Serres; jüngst verstorbener Ge– und Verehrter der Französischen Akademie):

„Die Ich-Giganten gehen an der beachtlichen Größe ihres imaginären Penis zugrunde. Sie die Dinosaurier… Zur Hölle mit dem Glanz, der Macht, dem Ruhm, zur Hölle mit dieser ganzen Geschichte. Tod der Konkurrenz. Tod dem Tod.“

Es drängt dich deine Erfahrungen, Geistesblitze … mitzuteilen?

Dann kontaktiere uns per Email: office@schnittpunkt.org