Willkommen

Schnittpunktmensch
ist Teil des ganzen Logos unseres Clubs

Jetzt bewegen Sie sich in einem offenen Raum,
wie dies die AGORA = Marktplatz als Geburtsstätte der griechischen Polis war.
Wir verbinden mit ‚JA’GORA – Im Schnittpunkt der Mensch‘
das umfassende JA zum Wagnis Menschsein.

Es leitet uns die Tatsache, dass wir Menschen
im einzigen rechten 90°-Winkel aufgerichtet im Leben stehen
und uns unseres Sterbens bewusst sind.
Das Aufgerichtetsein zwischen Himmel und Erde
versichert uns des Glanzes unseres Menschseins.

Dies trotz all dessen, dass wir im alltäglichen Leben scheitern,
darniederliegen, straucheln, verzweifeln,
irregehen, umkehren, niedergeschlagen,
oder über alle Maßen beglückt sind ….

Sehen Sie sich dieses Bild an:

Diese Frau (es könnte genauso ein Mann sein)
steht im rechten Winkel, aufrecht und in ihrer Kraft.
Und sie steht im Freien, ihr Blick ist in das Weite gerichtet –
ihre Arme sind frei zum Handeln.
Und nicht zuletzt um das ganze Leben zu umarmen.

In einer so offenen Haltung kann
die Entdeckung des Anderen / Fremden / Neuen beginnen;
ein Sich-Mitteilen dank unserer Sprachfähigkeit;
ein Ausgerichtetsein auf Horizonte;
ein Befreitsein von versklavendem Müssen.

Möchten Sie innovatiV mitwirken?

So nehmen Sie entschlossen das derzeitige Projekt wahr:
‚Dialog – Begegnung Mensch mit Mensch‘

Über uns

Über uns als Team

Wir als Team bestreiten die Organisation.
Wir treffen uns regelmäßig und nehmen die Chance wahr,
die ein partizipierendes Leiten verspricht – allem voran:
Förderung der Selbstentwicklung und Entwicklung des Teams als einer Dynamik:
Zusammenwirken fördert gleichzeitig Selbstverwirklichung.

Hanna Gaugler


Das   JA   zu vollem Menschsein
sprechen,
ist für mich die QUINTESSENZ menschlichen Lebens.
Essenziell
ist, dass wir alle unterschiedslos Menschen sind.
Die Unterschiedlichkeit (Diversity) ist belebendes und inspirierendes Elixier zur stets in Bewährung stehenden Sinnfindung.
Dies hat mich motiviert
die ‘JA’GORA – Im SCHNITTPUNKT DER MENSCH e. V.‘
zu initiieren und ‚partizipierend zu leiten‘ und vice versa.

DAS BEFLÜGELNDE MUSS IST:
sich in Selbsterkenntnis zu üben; Einsicht zu gewinnen in unterschiedliches Denken und dessen Versprachlichung sowie dessen Wirken. So in einem ‚Offene Wir‘ unserer vielfältigen und immer nur relativen Ich-Organisationen mit all ihren Selbst-Täuschungen bewusst zu werden.
Dialog als Begegnung Mensch mit Mensch verspricht/stiftet Verbundenheit trotz unterschiedlichster Interessen/Standpunkte/Eigenheiten.
Partizipierendes Denken (David Bohm) aktiviert
unser universales Wissen um Kohärenz –
ein Wissen um Schönheit und Frieden.

Abschließend etwas ganz Persönliches:
Die anhaltend pulsierende Veränderung meines Lebens erfüllt mich mit unverzichtbarer Zuversicht. Sie resultiert aus der Begegnung Mensch mit Mensch, in der allermeist durch lauschendes Zuhören sich zwischen dem Anderen und mir Wertschätzung – ja sogar Liebe buchstabiert. Stets neu!

V O L L E S    M E N S C H S E I N
Ü B E N D    W A G E N –
RUND UM DEN ERDBALL

welch Möglichkeitsraum!
Ich freue mich auf Ihr Mitwirken im ‚Offenen Wir‘ rund um den Erdball.

Zu weiteren Tätigkeit siehe www.hanna-gaugler.de

Christiane Sperber

Der Verein ‚JA’GORA – Im Schnittpunkt der Mensch‘
engagiert sich für die Gestaltung einer neuen Beziehungskultur,
die sich Offenheit zum Ziel gesetzt hat.

Offenheit, die herausfordert, denn unterschiedliche Ansichten und Differenzen wecken zunächst das Gegenteil: Widerstände und Abwehr.
Aus diesem Erleben entstehen Debatten und Diskussionen.

Im Miteinander der ‚JA’GORA – Im Schnittpunkt der Mensch‘ gilt es,
sich dieser Widerstände gegenüber dem Fremden zu öffnen und
sich zunächst nur diesem Prozess zu widmen und
als bereichernd anzuerkennen.
Dadurch entsteht ein partizipierendes Miteinander der Teilnehmenden,
jeder bringt sein Erleben ein.

Als Mitwirkende verstehe ich mich als Lernende und
staune über die neuen Einsichten und Möglichkeiten,
die sich durch Begegnung mit anderen eröffnen.
Daraus entsteht eine innere Ausrichtung, die dynamisch ist,
sich selbst relativiert und neu orientiert.

Diese Beziehungskultur ist widerstandsfähig und
fördert einen Gemeinschaftssinn,
der verbindet und dennoch offen für Neues bleibt.

Christian Schmitz

Beruflich bin ich in täglichem Kontakt mit unterschiedlichen Menschen.
Der Dialog bietet mir hier eine
Qualität der Kommunikation, wie nichts anderes.

Jeder Mensch möchte gesehen und gehört werden, egal in welchem Alter und
welcher Lebenssituation er sich gerade befindet.
Ein Gespräch auf Augenhöhe in Offenheit und
ohne das Gefühl sich in seiner Integrität behaupten zu müssen,
ist für mich immer wieder ein großes Geschenk.

Der Dialog erfordert aber auch Training und regelmäßige Übung.

Unsere Abende ‚Dialog – Begegnung Mensch mit Mensch‘ bieten mir hier einen Raum,
in dem ich mich regelmäßig mit anderen aktiv erkunden und üben kann.
Ich kann Grenzen erfahren und Erkenntnisse sammeln,
die der Alltag so nicht bietet.

Es ist mein Ansporn, die Qualitäten des Dialogs über die Kommunikation hinaus zur Haltung in meinem Leben zu machen.
Dies ist ein tägliches Ringen, Üben und Wachsam-Werden.

Unser Verein ‚JA’GORA – Im Schnittpunkt der Mensch e. V.‘
gibt mir hierfür eine Heimat,
in der ich die Möglichkeit habe,
mich in der Aus- und Aufrichtung zu erkunden und
dabei von Menschen umgeben zu sein, die sich auch diesen Zielen widmen.

Martin Müller

In den Dialog zu treten erscheint mir gerade in Zeiten des Wandels sehr wichtig.
Dafür ist es nötig, offen zu sein und sein „Ich“ durchlässig zu halten, es nicht festzulegen.
Dadurch lässt sich Rechthaberei vermeiden.
Wenn sich Menschen im Austausch befinden, entsteht ein Pulsieren.
Es gehen Wogen hin und her.
So kommen die einzelnen  „Ichs“ zum „Wir“, zum Gemeinsamen.
Als Einsteiger konnte ich an den Dialogabenden bisher schon einige Erfahrungen machen. Dort kann sich jeder einbringen. Alle Stimmen haben etwas zu sagen.
Es ist möglich aus der Spontanität heraus, einem Impuls folgend, etwas beizusteuern.
Zwischen den einzelnen Beiträgen darf auch gerne Stille entstehen.
Sie dient zum Innehalten.
Es ist immer wieder spannend, in welche Richtung sich ein Dialog entwickeln kann.
Manchmal kann sich im Laufe des Dialogs ein Gefühl der Verbundenheit einstellen.
Es können verschiedene Sichtweisen eines Themas eingebracht werden.
In Folge dessen ist es möglich, dass sich eine neue Sichtweise entwickelt.

Dialog

Dialog & Stille

Dialog ist der Königsweg sinnstiftender Kommunikation
das offene vielstimmige Gespräch mit sich selbst und mit Anderen / Fremden.
Verstehen und verstanden zu sein beglückt – ist wahrlich ein Grundbedürfnis und aktiviert Kohärenz = Wissen um erfüllende Verbundenheit.
Durch Dialog baut sich ein ‚OFFENES WIR‘.
Dank Sprache und partizipierendem Denken –
von Stille durchflutet eröffnen sich neue Horizonte.

Doch wer kann das schon?

Wer ist sich der großen Wirkung des eigenen Sprechens und
der Energie der Worte schon bewusst?
Und wer durchdringt die großen Fragezeichen mit einem neuen Denken,
das David Bohm als partizipierendes Denken bezeichnet?
Sitzen wir nicht alle mehr oder weniger in unserem Gehäuse –
vielleicht sogar noch vernagelt und verkleistert?
Beäugen wir den Anderen / das Fremde nicht häufig skeptisch?
Und beurteilen wir ihn nicht häufig als unseresgleichen nicht würdig?

So viele Barrieren hindern uns über Generationen hinweg.
Sie sind eingekrallt in unser Gehirn, sind uns oft nicht bewusst.

Es gilt Bewusstheit und Wachheit zu entwickeln für die Kraft und Wirkung des in allen Menschen vorhandenen ’stillschweigenden Wissens‘ (Polanyi).

Das Instrument dafür ist der Dialog nach D. Bohm.

Darum laden wir Sie ein zur Expedition des Dialogs (nach D. Bohm) /
zum Auskundschaften befreiender Prozesse.

Wagen und üben Sie mit uns Neues / not-wendige Lösungen zu finden
an jedem 3. Donnerstag im Monat.
Oder setzen Sie sich hier mit uns in Verbindung.

David Bohm hat in seinem Buch
‚Der Dialog. Das offene Gespräch am Ende der Diskussionen‘
innovative Lichter gesetzt, die in unseren Dialog-Runden geübt werden und
zur Anwendung kommen.

Wie verläuft ein Dialog-Abend?

Ganz einfach und ohne jegliches Muss.

  • Nach freudiger Begrüßung von 8 bis 15 TeilnehmerInnen, finden wir uns im Stuhlkreis zusammen.
  • In der Mitte liegt ein Stab, der genommen werden kann, um sich mitzuteilen oder auch nur schweigend zu halten für eine Pause, in der die Stille spricht.
  • Das Thema findet sich durch das, was die Anwesenden bewegt.
  • Was sich des Weiteren ereignet: Es tut sich ein vielschichtiger Prozess, in dem Erfahrung, Wissen, Denken, Gefühle, zahllose Körper- und Stimmbewegungen beteiligt sind. Es tut sich aus Spannung und Lösung eine vielstimmige Dynamik.
  • Es entsteht auch zunehmend Offenheit, Hellhörigkeit für die Kraft der Worte, und die des Denkens, und deren Wirkungen.
  • Fließendes Verbundensein bewirkt, dass sich die Ich-Gehäuse öffnen und Bewegungen und Einsichten stattfinden mit und ohne Worte. Wirkungen des partizipierenden Denkens und wie wir dieses blockieren werden immer deutlicher.
    All das löst Staunen aus.
  • Abschließend würdigen die Teilnehmenden den Verlauf,
    z.B. wie folgt: „Wie gut tut es doch sich mitzuteilen und
    schweigen zu können in einer Runde
    von Menschen, die Zuhören praktizieren und
    brisanten Themen Achtsamkeit schenken,
    ohne besserwisserische Rechthaberei.
    Sich gegenseitig mit Witz, Einsicht und Wertschätzung nähren.“
Literatur, aus der wir schöpfen

David Bohm: Der Dialog: Das offene Gespräch am Ende der Diskussionen
Hrsg. Lee Nichol, Verlag: Klett-Cotta, 9. Aufl. 2019

Hanna Gaugler: Dem Schicksal staunend begegnen  … anders reisen zur Quelle der Erfüllung
Verlag: tao.de in J. Kamphausen Mediengruppe GmbH, Bielefeld, 2015

Mechthild, R. von Scheurl-Defersdorf: In der Sprache liegt die Kraft
Verlag: Herder, Freiburg im Breisgau, 2008 und 2016

William Isaacs: Dialog als Kunst gemeinsam zu denken
Verlag: EHP – Verlag Andreas Kohlhage, Köln 2002

Martina, Johannes und Tobias Hartkemeyer: Dialogische Intelligenz
Verlag: Brüll & Heisterkamp KG, Frankfurt am Main, 2015

Robert Habeck: Wer wir sein könnten
Verlag: Kiepenheuer & Witsch, Köln, 2018

Angelika Sandtmann: Die Dialog-Vision von David Bohm

Karl-Martin Dietz (Hrsg.): Leben im Dialog, Perspektiven einer neuen Kultur

David E. Moody: Physik und Freiheit, Ein außergewöhnlicher Gedankenaustausch zwischen David Bohm und J. Krishnamurti

Stille

Die Stille IST niemandes Eigentum;
sie verleiht kraftvolle Präsenz.
Sie aktiviert Potenziale, die nur durch Stille zu aktivieren sind.

Ist Stille nicht auch Ruhe vor dem Sturm?
Vermiedenes Schreien statt eines lautstarken Neins gegen Machtmissbrauch?
Ein Verschweigen aus Angst/ Ängsten?

Kann Stille Lebenshaltung sein?
Reinigung von populistischem Geschreie?

Was ist Stille? – Stillt Stille? – Stille stillt!
Stille birgt das Geheimnis unseres Ewigseins.

Sie kann mit Innehalten beginnen.

„Die größten Ereignisse – das sind nicht unsere lautesten,
sondern unsere stillsten Stunden“, sagt Friedrich Wilhelm Nietzsche

Stille ist nicht zuletzt auch schöpferische Pause.

Aha!?!

AHA, so ist das!
AHA, das leuchtet ein!

Die AHA-Seite gibt Raum für überraschende Erkenntnisse, Geistesblitze, Einfälle
(wie Verszeilen, Geschichten, Ereignisse, einleuchtende und mutige Stellungnahmen…),
die du als Leser unserer Webseite oder als Teilnehmender
in der Dialog-Runde ‚Expedition – Dialog & Stille‘
mitteilen und in Dialog kommen möchtest.

Die geäußerte Vielstimmigkeit
lässt sich bspw. thematisch bündeln, wie folgt:


Hier der Impuls für den Abend am 21.01.2021 um 19:15 Uhr:

Dialog: Begegnung Mensch mit Mensch

Das Jahr 2021 hat begonnen.
Welche Wünsche möchten wir verwirklichen?
Wünsche können eine große Macht haben.
Sind wir uns dessen bewusst?
In der Zeit Nr. 53 aus dam Jahr 2020 finden Sie darüber den Artikel „Die Macht der Wünsche“.


Hier der Impuls für den Abend am 17.12.2020 um 19:15 Uhr:

DAS JAHR 2020 GEHT ZU ENDE – WIE STEHT ES UM DEN PHOENIX

ENDE: welch schlüssiges Wort –  erweitert zu ENDGÜLTIGKEIT hält man vielleicht etwas erschrocken inne …. fragt sich vielleicht: Und, wenn alles zu Asche wird / geworden sein wird, behält dann der Mythos recht, dass aus ihr der Phoenix aufsteigt?

Anlässlich des Corona-Jahres könnte für manch eine/n der Phoenix der lang ersehnte Impfstoff sein, der das nicht zu bändigende Virus in seine Schranken weist. Und der Weg wäre wieder frei zur – es möge nicht so sein! Wachstumsideologie, die das neokapitalistische Wirtschaftssystem beflügelte – auf Teufel komm raus! – mit all seinen täuschenden Glücksverheißungen.

Doch vielleicht lassen wir uns nicht länger täuschen über unsere menschliche Verletzbarkeit – können wahrhaben, dass wir mitten im Leben umfangen sind vom Tod, wie es ein altes Lied aussagt. Sterben / Tod baut ein /e jede/r in sein Denken ein, und sei es durch Vermeidung ausgeklammert oder durch Verschwörungstheorien ad absurdum geführt.

Doch, wer verbietet uns, unser Menschsein n e u  zu denken und neu zu verstehen? Etwas weniger egozentrisch, vielleicht etwas substanzieller, weil gründlicher Rechnung getragen wird möglicher Selbsttäuschung – ja sogar inspiriert von der Vision eines guten Lebens
a l l e r  Menschen.

Gutes  L E B E N – nicht nur Überleben!, das vom Ansatz her engherzig – vielleicht darf auch gesagt werden – Flickwerk bleiben wird.

Die Philosophin Corine Pelluchon macht sich hierzu profunde Gedanken in ihrem jetzt in deutsch zu lesenden Buch: ‚Wovon wir leben’ (C. H. Beck). In DIE ZEIT Nr. 38 unter Sinn & Verstand ist eine ganze Seite zu lesen, und es ist nachvollziehbar aufgezeigt, wie ÖKOLOGIE  n e u  zu denken ist in einer Welt, die uns mit der Geburt willkommen heißt, und die unseren individuellen Tod überleben wird.

Mit dem LEBEN, BEGINNEND MIT EINER TIEFEN VERBEUGUNG, IN DIALOG ZU TRETEN, welch größeres Geschenk kann uns mehr bereichern in der kommenden Festzeit. L U F T, W A S S E R – brauchen wir, und sie sind uns geschenkt, wie das Küssen und Umarmen. Und darüber hinaus …… ein Sterben, das sich enthüllt als des Lebens innigstes Geheimnis.

So lasst uns am 17. Dezember in einer Telefonkonferenz zusammenfinden und mit unserer je eigenen Stimme den Wirkung versprechenden Dialog miteinander führen und gegenseitig beschenken. ….

Vielleicht sogar einen Beitrag erbringen zu einem Leben in Beziehungen, das durchflutet ist von Wertschätzung all dessen, was lebt und uns als Menschen immunisiert gegen Missbrauch.

Für uns 4  Hanna Gaugler: Wer noch einen poetischen Genuss erleben möchte, mag sich des Gedichts von H.Hesse STUFEN erfreuen.

https://www.zeit.de/2020/38/philosophie-oekologie-umwelt-gesellschaft-ethik-politik?utm_referrer=https%3A%2F%2Fstartpage.com

Um in das Buch hineinlesen zu können hier der Link zu einer möglichen Quelle: https://www.hugendubel.de/de/buch_gebunden/corine_pelluchon-wovon_wir_leben-39015505-produkt-details.html?internal-rewrite=true


Eine Rückmeldung zu dem Dialog-Abend vom 19.11.2020 als Telefonkonferenz:

Nach der letzten TelefonKonferenz entstand in mir die Frage:   WAS genau sind die feinen Unterschiede zwischen Gespräch (bezogen-sein auf den anderen), Dialog und Diskussion. DIES würde ich gerne mal zu einem Abend-Treff-Thema machen.

Letzten Donnerstag hörte ich zum ersten Mal, WIEVIEL Arbeit hinter der ganzen Organisation steckt!  Dass diese zuweilen auch mal  zuviel wird, ist verständlich – selbst wenn jeder von euch mit viel Herzblut dabei ist.

Dass ihr dafür auch einmal eine Wertschätzung möchtet, ist ebenfalls verständlich.

Ich jedenfalls danke euch – Organisationsteam – aus ganzem Herzen😁 , dass ihr dieses Format so großartig gestemmt habt und ich (seit gut einem Jahr dabei) einfach in diese schon vorhandene Gruppe hineinspringen durfte, um Erfahrungen zu machen!

Freue mich auf unser nächstes Treffen! Herzlichst, Angelika

Hier der Impuls für den Abend am 19.11.2020 um 19:15 Uhr:
Unsere menschliche Unmenschlichkeit
Selbsttäuschung oder nicht?

Jeder von uns unterliegt Selbsttäuschungen.
Als Mensch verfügen wir über ein sehr loyales Gehirn, das uns immer wieder bestätigt, dass wir so, wie wir sind – richtig sind.
Dies hilft uns beispielsweise, bei Projekten nicht aufzugeben,
kann aber auch zu einer hemmungslosen Selbstüberschätzung führen,
die für uns als Mensch gefährlich werden kann.
Festgefahrene Diskussionen, unlösbare Konflikte können dann Konsequenzen sein und wir kreieren durch diese Selbsttäuschungen weltweite Katastrophen.

Wenn wir jedoch unserer Selbsttäuschung auf der Spur sind, und wir uns z. B. selbst anders sehen als unsere Umwelt, wird das bedrohlich: „Es knirscht in der Seele.“

Man sagt: Das Feedback anderer Menschen kann uns helfen.
Kann es das wirklich? Kann der ergebnisoffene Dialog hier weiterführen?

Diesen und weiteren Fragen wollen wir am Donnerstag, 19.11.2020, ab 19:15 Uhr in einer dialogischen Telefonkonferenz Raum geben.

Wir bitten um Anmeldung unter office@schnittpunktmensch.org

Der Impuls hat zur Grundlage  den Artikel in Zeit-Online von Claudia Wüstenhagen: Selbsttäuschung – warum wir uns so oft selbst belügen, den Du unter folgendem Link findest:

https://www.zeit.de/wissen/2020-10/selbsttaeuschung-psychologie-einschatzung-staerken-leiden?wt_zmc=nl.int.zonaudev.zplus_daily.30_10_2020.zeitde.text.link.x&utm_medium=nl&utm_source=zplus_daily_zonaudev_int&utm_campaign=30_10_2020&utm_content=zeitde_text_link_x

Auch bei David Bohm, in seinem Buch ‘Der Dialog – Das offene Gespräch am Ende der Diskussionen‘ findet sich ein Kapitel darüber: Kapitel 3 – Das Wesen des kollektiven Denkens
Hier vor allem ab Seite 106.


AHA, was sagt dir denn die Corona-Virus-Zeit?
Spricht der Virus mit dir? Sprichst du mit ihm?
Weiter unten findest du als Anregung einen Brief vom Virus.

 Aha, was geschieht überraschend in deinen Beziehungen in dieser Zeit?
Aha, du möchtest davon etwas mitteilen und
dich mit Anderen austauschen?

AHA, dich interessiert ein spezielles Thema für die Dialog-Runde?
Und du möchtest hier auf dieser Seite den Anfang machen es dialogisch auszuloten? 

AHA, du möchtest als Dialog-Moderator mitwirken?

Kontaktiere uns hier: office@schnittpunkt.org


AHA, du möchtest Kenntnis gewinnen über Manches,
was sich bereits zugetragen hat?

Hier findest du einen Überblick:

Am 11. Oktober 2020 fand dem Virus zum Trotz und unter Beachtung der Hygiene-Vorschriften unser Dialog-Fest statt:

Dialog ist so viel mehr als nur eine Methode des Gesprächs. Auch der Musiker steht im Dialog mit seinem Instrument und der Musik, die er spielt.


September 2020: Expedition – Dialog und Stille

Wir freuen uns, mit Euch aufs Neue das Licht des Dialogs und die kraftvolle Energie der Kohärenz als Ereignis zu erleben.


August 2020:

Ubuntu
(Afrikanisch)
Ich bin, weil du bist!

Team JA'GORA

Das Team von
JA’GORA – Im Schnittpunkt der Mensch e.V.
wünscht Dir
wunderbare Sommertage
und möchte Dich schon jetzt
zur nächsten ‚Expedition – Dialog und Stille‘ am
Donnerstag, 17.09.2020
und zu unserem
Dialog-Fest am Sonntag, 11.10.2020
einladen.


Juli 2020: Expedition – Dialog und Stille 

In Fluss kommen
Lasst uns gemeinsam in der nächsten
‚Expedition – Dialog und Stille‘
in Fluss kommen und offen sein, für eine wirksames neues
Wir-Erleben.
Dann ist möglich, unsere fest verankerten subjektiven, oft sehr egozentrischen Ansichten und Denkweisen zu entdecken
und uns zu öffnen, für neue Sichtweisen, mit dem Ergebnis eines
neuen „miteinander Denkens“.
David Bohm nennt es „paritizipierendes Denken“.
Das verspricht neue Horizonte und im Gefolge neues Tun
und stimmiges Verbundensein engagiert in Gang zu bringen.

Und was brauchen wir dringender?!


Juni 2020: Expedition – Dialog und Stille:

„Durch Innehalten in Fahrt kommen“
Hanna Gaugler

Ein Virus zeigt uns, dass wir nicht weiter wissen.
Im Dialog liegt ein Schlüssel, dem eigenen Nicht-Wissen respektvoll zu begegnen und dabei zu entdecken,
wie sehr besserwisserische Urteile
Begegnungen und das gemeinsame Erkunden neuer Horizonte verhindern.
Wir freuen uns, wenn du teilnimmst an unserer nächsten
‚Expedition – Dialog und Stille‘.


Mai 2020: Expedition – Dialog und Stille

Eine Website wie ein Buch
Im ersten Moment ansprechend und neugierig machend.
WUNDERVOLL!
Die Texte sind quirlig und leicht.
Eine Website wie ein Reclam-Heftchen mit Pfiff.
Wirklich GENIAL!
Die Herzlichkeit und Liebe mit der Du, Hanna, die JA’GORA prägst, kommt schon beim Öffnen mit der gelben Blume beim Leser an.
Danke, dass Du drei Monate intensiv daran gearbeitet hast und Dank an Karin Ressel, die es ermöglicht hat, die Energie in Farbe und Bild umzusetzen.


April 2020: Expedition – Dialog und Stille

Zu fünft – als dies noch möglich war – haben wir in Eiman’s wunderschönen Praxisräumen am 19. März den Dialogabend gestaltet: Expedition – Dialog & Stille.
Wir saßen in vorgeschriebener Weise weit auseinander und freuten uns, uns nahe sein zu können.
Dir, Eiman, noch einmal auf diesem Wege ein großes Dankeschön!
Wir spannten den Bogen von der Angst zur Chance in der Krise, zur Bejahung der Wirklichkeit, wie sie ist: Für alle ein (hoffentlich) heilsames Nichtwissen mit der Möglichkeit, Einsicht zu gewinnen, dass in unserem „Schrumpfen“ Heilsames liegt.
Dieser Winzling, Corona, ist so mächtig, dass er ganze Länder und Wirtschaften lahmlegt und unseren Größenwahnsinn ad Absurdum führt. Gerade beginnt die Natur sich etwas von uns größenwahnsinnigen Menschen zu regenerieren, weil wir zuhause bleiben, statt bedenkenlos dem nachzujagen, was uns am Ende – u. a. als Müll zumüllt.
Durch Entschleunigung und Abstandhalten ist die Möglichkeit gegeben, den Anderen – besser, weil aus der Distanz – wieder wahrzunehmen und der aufdämmernden Frage „was wollen wir füreinander sein“? Gehör zu schenken. Kurz gebündelt lautet der Satz: In der Distanz kommen wir uns näher.
In herzlicher Verbundenheit wünscht Euch allen
das Team der JA’Gora – Im Schnittpunkt der Mensch e.V.
ein blühendes Osterfest.


März 2020: Ein Brief vom Virus an uns Menschen

Zum folgenden Brief vom Virus bist du angeregt
d e i n e n  Geistesblitz/ Berührtheit/ Zustimmung/ Erweiterung mitzuteilen.

‚Brief vom Virus/ Lettera dal Virus‘

(Originaltext: Darinka Montico;
übersetzt aus dem Italienischen)

Bleibt stehen.
Ganz einfach.
Halt. Stopp.
Bewegt euch nicht.

 Es ist keine Bitte mehr.
Es ist ein Muss.
Ich bin hier um euch zu helfen.
Die Gleise dieser Achterbahn sind ausgeschöpft.
Es reicht.

Flugzeuge, Züge, Schulen, Einkaufszentren, Treffen.
Wir haben den schnelllebigen Illusions- und Pflichten-Strudel zerstört,
die euch davon abgehalten haben zum Himmel zu schauen, die Sterne zu beobachten,
dem Meeresrauschen zu lauschen,
euch vom Zirpen der Vogel verzaubern zu lassen,
im Wald spazieren zu gehen,
einen Apfel vom Baum zu pflücken, im Wald ein Tier anzulächeln,
auf den gesunden Menschenverstand zu hören. 

 Wir mussten dies abbrechen.
Ihr könnt euch nicht wie Gott aufführen.
Unsere Pflicht ist gegenseitig, so wie es immer gewesen ist.
Auch, wenn ihr es vergessen habt.

Wir werden diese Ansteckung unterbrechen –
die unaufhörliche, verzerrte Ansteckung der Zerstückelung und Ablenkungen –
um euch diese Botschaft zu übermitteln. 

Es geht uns nicht gut. Niemandem von uns. Wir alle leiden.
Die Feuerstürme, die die Lungen der Erde letztes Jahr verbrannt haben,
haben euch nicht gestoppt.
Noch das Eis, das schmilzt. Noch unsere Städte, die sinken.
Noch das Bewusstsein die einzigen Verantwortlichen
der Auslöschung der Massen zu sein.
Ihr habt mir nicht zugehört. 

Es ist schwierig zuzuhören, wenn man so beschäftigt ist mit Kämpfen
immer weiter hochzuklett
ern auf das Gerüst der Bequemlichkeiten,
die ihr euch gebaut habt.
Das Fundament ist dabei einzubrechen.
Es bricht wegen des Gewichts eurer fiktiven Wünsche.
Ich werde euch helfen.

Ich werde die Feuerstürme in eure Körper bringen.
Ich werde eure Lungen überfluten.
Ich werde euch isolieren,
so wie ein Eisbär auf einem abdriftenden Eisberg.
Hört ihr mir jetzt zu? 

Es geht uns nicht gut. Ich bin kein Feind.
Ich bin lediglich ein Bote der Nachricht.
Ich bin ein Verbündeter.
Ich bin die Kraft, die wieder Gleichgewicht bringen wird.
Jetzt müsst ihr mir zuhöre.
Ich schreie ihr sollt stehenbleiben. 

Bleibt stehen. Schweigt. Hört zu.
Jetzt richtet die Augen auf den Himmel. Wie geht es ihm?
Es gibt keine Flugzeuge mehr.
Wie viel braucht es um gesund zu sein
um den Sauerstoff zu genießen, den ihr einatmet?
Schaut auf den Ozean. Wie geht es ihm?
Schaut auf die Blumen. Wie geht es ihnen?
Schaut auf die Erde. Wie geht es ihr?
Schaut auf euch selbst. Wie geht es euch?
Man kann nicht gesund sein in einem kranken Ecosystem.
Bleibt stehen.

 Viele haben jetzt Angst.
Verteufelt eure Angst nicht.
Lasst sie euch nicht dominieren.
Lasst sie zu euch sprechen.
Hört auf ihre Weisheit.
Lernt mit euren Augen zu lachen. 

 Ich werde euch helfen.
Wenn ihr mir zuhört.

Januar 2020: ‚Expedition – Dialog & Stille‘

Als Schritt zu einer neuen Beziehungskultur,
kamen wir im Januar im Cafe Gollier zusammen und wir erlebten
und nährten uns an lebendiger Gegenseitigkeit. Wir haben erfahren, dass es sich lohnt, anstrengende Etappen zu durchschreiten –
wobei die Stille hier die wichtigste Rolle gespielt hat.

Dezember 2019: ‚Expedition – Dialog & Stille‘

Der Dialog ermöglicht uns das Erblühen der uns verloren gegangenen Kraft ‚Partizipierenden Denkens‘, das sich aus der Stille schöpft,
die niemandes Besitz ist.

November 2019: ‚Expedition – Dialog & Stille‘

Der Abend im November ließ uns Vielfalt erleben:
Mexiko, Iran, Afrika und Europa bereicherten einander.
Der Königsweg der Kommunikation – der Dialog – eröffnete uns vielfältige Perspektiven,
was noch getan sein will, damit ein Menschen-Land entsteht.

Oktober 2019: ‚Expedition – Dialog & Stille‘

Der Abend im Oktober zeigte erneut die Qualität des Dialogs
als Instrument zur Erkundung großer Fragezeichen.
Zum Beispiel bewegte uns die Frage:
Wie das Leben hinbekommen, sprich, erfolgreich sein?
Und mündete in vielschichtige Erkenntnisse – wie:
Die Sackgasse als widerwärtige Erfahrung fordert neue Perspektiven.
Und: Ist es nicht auch erleichternd, wenn es kein Weitergehen gibt?

Juni 2019: ‚Expedition – Dialog & Stille‘

Am 27. 6. 2020 ereignete sich die 18. Etappe unseres Projekts: ‚Expedition – Dialog & Stille‘.
Eine Runde mit 8 wunderbaren Teilnehmenden – erstmals war Afrika vertreten –
bunt und leuchtend.

In der Schlussrunde kamen folgende Aussagen:
„gut erlebt; berührt worden; es ist eine Wohltat in einer Runde sich zu äußern, in der nicht beurteilt wird; wie wichtig, dass sich das sich sooo wichtig nehmende Ich mit seinem meist an Macht orientierten Programmen, Macht über mich verlieren kann – durch tiefe Bewusstwerdung
der oft quälenden Selbst-Behauptung, getrieben durch Angst.“

Zu erfahren, wie das viele Machen uns alle bestimmt und meist völlig gewohnheitsmäßig Alleinherrschaft beansprucht, war nicht nur erhellend, vielmehr als Teil des ’stillschweigenden Wissens‘ (Menschheitsspeicher an Erfahrung, Erinnerung, Gefühlen, biochemischen Reaktionen …) gewürdigt.
So sind wir programmiert – so ticken wir.
Jedoch die Bewusstwerdung dessen führt in Stille,
die dem Anderssein / dem Anderen Raum gibt.

DAS STIFTET VERBUNDENHEIT und bewirkt, dass das 6 Buchstaben umfassende Wort DIALOG sich manifestiert als ein sich ereignender Sinnfluss, in dem das Ich lernt, dass seine Neigung sich zu verabsolutieren verhindert, an der Unermesslichkeit des Lebens als Ganzes teilzuhaben.

Diese beseligende Teilhabe ist n i e Besitz, ist ein ständig sich kreierender Vorgang, den wir Sinnfluss / Leben nennen und in dem wir s i n d, was wir s i n d: In Verbundenheit ein Ganzes.
Alleingang ist letztendlich immer tödlich.

Abschließend ein Zitat aus ‚Was genau war früher besser?‘
(Michel Serres; jüngst verstorbener Ge– und Verehrter der Französischen Akademie):

„Die Ich-Giganten gehen an der beachtlichen Größe ihres imaginären Penis zugrunde. Sie die Dinosaurier… Zur Hölle mit dem Glanz, der Macht, dem Ruhm, zur Hölle mit dieser ganzen Geschichte. Tod der Konkurrenz. Tod dem Tod.“

Es drängt dich deine Erfahrungen, Geistesblitze … mitzuteilen?

Dann kontaktiere uns per Email: office@schnittpunkt.org